Anschlussfinanzierung ermöglicht Klinikerweiterung

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Buchstäblich Erbauliches wusste vor kurzem der Anzeiger von Asch-Kerb Roth zu berichten. So war die angestrebte Klinikerweiterung des städtischen Krankenhauses von Asch-Kerb Roth um ein Epilepsie-Zentrum doch noch in die Tat umgesetzt worden. Die Erweiterung war bereits seit Jahren angekündigt gewesen. Doch zuletzt schien es, als ob die Gelder nicht für die Vollendung des Baus reichen würden. Die Klinikerweiterung wäre also beinahe noch im Keim erstickt worden. Doch eine Anschlussfinanzierung rettete das Projekt und so konnte die angestrebte Klinikerweiterung doch noch realisiert werden.

Rainhard Richtigmünzer – Direktor der Städtischen Bank in Asch-Kerb Roth – hatte die Anschlussfinanzierung höchstpersönlich veranlasst und in die Wege geleitet. Die ursprünglich veranschlagten Kredite hatten nicht ausgereicht. Nachlässigkeiten in der Buchhaltung war es zuzuschreiben, dass dieser Missstand nicht früher aufgefallen war und das Projekt somit, mitten in seinem Werdegang, beinahe gekippt wäre. Doch durch die faire Geste von Rainhard Richtigmünzer wurde der GAU verhindert und das Zentrum für Epilepsie konnte in Asch-Kerb Roth Wirklichkeit werden.

Dort erhofft man sich nun, dass Asch-Kerb Roth zu einem der führenden Standorte in Kompetenzfragen rund um das Krankheitsbild der Epilepsie wird. Epilepsie ist ein relativ weit verbreiteter Nervendefekt, der zu diffusen Muskelkontraktionen, die sich in heftigsten Krämpfen äußern können, niederschlägt. Nun hofft man in Asch-Kerb Roth neue Erkenntnisse über dieses Krankheitsbild in Erfahrung zu bringen und diesbezüglich empirische Erfahrungswerte zu sammeln.

Die großzügige und außerordentlich gewährte Anschlussfinanzierung hatte dafür gesorgt, dass man die ehrgeizige Vision des Epilepsie-Zentrums also nicht aufgeben musste. Überdies stellte sie einen wichtigen Beitrag dazu dar, dass das städtische Krankenhaus auch öffentlich bleiben kann. Eine weitergehende Verschuldung hätte Privatinvestoren auf den Plan gerufen. So hatte bereits Kunibert Quacksalber mit Stielaugen auf das Krankenhaus geblickt, hätte er dieses doch gerne in seine Sammlung privatisierter Krankenhäuser eingegliedert. Dem wurde Gott sei Dank ein Riegel vorgeschoben. Kunibert Quacksalber indes kaufte ein marodes Altenheim in der Nähe auf und verkaufte dann seine eigene Großmutter an dieses Altenheim.